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Kojo

Einzug: 11. Oktober 2015
Schlupf: ca. 2011
Farbe: eisblau
Merkmale: schwarze Flügelzeichnung im Gegensatz zu Kaitou, außerdem sehr klein und zierlich; auffällig geordnete Kehltupfen

Kojo zog mit zwei inzwischen schon verstorbenen Hennen aus Offenbach zu mir. Die drei waren in einer Wildtierauffangstation untergebracht unf völlig fehl am Platz. Sie standen in einem Käfig ohne Freiflug in einem Schuppen, in dem auch kleine Affen und Waschbären untergebracht waren.

Eigentlich wollte ich nur einen Welli adoptieren, entschied mich aber aufgrund der Lage dazu, alle Drei mitzunehmen.

Kojo lebte mit einem zweiten Wellensittich bei einer älteren Dame im Heim. Dieser hatte man gesagt, dass man Papageien feucht halten müsste und so duschte diese Frau täglich ihre Vögel in der Badewanne ab. Bis jemand einschritt, war der erste Vogel schon verstorben. Kojo hat von dieser Zeit einen Kopfdrehtick zurückbehalten, wenn er in extremen Stress gerät und wenn etwas von oben kommt, wie damals wohl der Duschstrahl.

Als Kojo befreit wurde, sollte er ins Tierheim kommen. Dort angekommen wurde die Leiterin der Wildtierauffangstation auf einen Welli aufmerksam, der auf dem Boden saß und gemobbt wurden. Kurzerhand entschied sie Lina mitzunehmen und die Beiden waren ein unzertrennliches Paar, seitdem sie die Fahrt zur Station zurück in einer Transportbox verbracht hatten. Nachts schliefen die Beiden eng aneinander gekuschelt, was Lina sehr zugute kam, denn sie hatte einige federlose Stellen.

Nach Linas Tod fand er Lilu, die hormonell völlig übersteuert sehr gut zu dem sehr sexueller Kojo passte. Denn dieser puschelte früher sehr gerne die Gardinenringe, was aber seit einem Jahre mehr und mehr abnimmt.

Insgesamt ist Kojo ein sehr angenehmer Zeitgenosse, der seinen Hennen stets treu bleibt und sich für die Monogamie unter Wellensittichen einsetzt.