Vitamin D und Calcium

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Vitamin D ist unter anderem wichtig für einen gesunden Calciumhaushalt.
Dieser gerät bei brutigen Hennen, aber auch bei Hähnen mit erhöhten Östrogenwerten, wie sie bei Hodentumoren vorkommen können, leicht aus den Fugen.
Der Körper setzt dann unter Östrogenwirkung mehr Calcium aus den Knochen frei. Das kann lang andauernd v.a. bei erfolgter Eiablage zu einer Schwächung des gesamten Vogelorganismus kommen. Vielen Vögeln geht es dann sehr schlecht, da der Knochen durch den Entzug von Calcium weicher wird und die Verschiebungen auf die Knochenhaut unvorstellbare Schmerzen verursachen können.
Außerdem führt eine vermehrte Östrogenwirkung zu Wassereinlagerungen im Körper. Wenn diese Ödeme z.B. in der Lunge auftreten, bekommen die Vögel Atemnot.
Bei Hähnen mit einem Sertolizell-Hodentumor können diese Symptome durch einen Hormonchip gelindert werden. Bei meinem Pauli habe ich da gute Erfahrungen gemacht.

Egal, ob Hahn oder Henne kann man über Haltung und Fütterung aber Einiges tun, um den Vogelorganismus VOR solchen Extrem-Zuständen in einem guten Ausgangszustand zu halten.

Golliwoog z.B. ist sehr mineralstoffreich, sodass dem Körper benötigte Mineralstoffe zugeführt werden können. Dennoch gilt auch hier, alles Gute in Maßen, da zu viel auch Brutigkeit fördern kann.

Eine Tatsache sollte man auf jeden Fall berücksichtigen: ohne Vitamin D kann der Körper auch noch so viel zugeführtes Calcium nicht aufnehmen. Deswegen sind korrekt angebrachte und regelmäßige getauschte Birdlamps so wichtig, denn das Vitamin D wird wiederum nur durch UV-Strahlung gebildet. Fensterglas lässt diese Strahlung nicht hindurch, sodass man bei Vögeln in Innenhaltung auf diese speziellen flackerfreien Vogellampen zurückgreifen sollte.
Ihr seht schon, dieses Thema ist sehr komplex, deswegen findet ihr weitere Blogartikel unter
https://lebensdienlich.de/golliwoog-vermehren/
und
https://lebensdienlich.de/brutigkeit-beim-wellensittich-ge…/